Leben in Gemeinschaft - Bauvorhaben

Auf einer entwidmeten Friedhofsfläche in Berlin-Neukölln entsteht das Gemeinschaftsprojekt Geburt, Leben, Sterben - in Achtsamkeit für diesen Ort. Das Grundstück an der Andreasberger Straße diente dem Friedhof St. Simeon und St. Lukas als Ersatzfläche und wurde zum Teil als Begräbnisstätte genutzt. Die HEILHAUS-STIFTUNG URSA PAUL hat es 2012 vom Evangelischen Friedhofsverband Berlin Stadtmitte erworben, gemeinsam mit dem Zentrum für Lebensenergie Berlin e.V. und einer Kommanditgesellschaft unter dem Dach der Stiftung.
 
Im Frühjahr 2015 begannen die Bauarbeiten für das erste Wohnhaus mit 18 Wohnungen und einem Gemeinschaftsraum. In den nächsten Jahren sind dort ein zweites Wohngebäude sowie ein neues Zentrum für Lebensenergie geplant. Vorbild ist das Mehrgenerationenhaus Heilhaus und die zugehörige Wohnsiedlung in Kassel.
 
Die Baugenossenschaft Gemeinschaftliches Leben eG setzt das Bauvorhaben um. Büsche und Bäume, die für den ersten Bauabschnitt weichen mussten, sind inzwischen gefällt. Im Mai erfolgte der Aushub der Baugrube; durchgeführt von einer Firma, die in entsprechenden Arbeiten auf ehemaligen Friedhöfen erfahren ist.

Zum Mai 2017 soll das erste Haus fertiggestellt sein. 22 Menschen – vom Teenager bis zum Senior - werden dann in die Miet- und Eigentumswohnungen einziehen, um gemeinschaftlich zu leben. Die Wohnungen werden zwischen 35 und 100 Quadratmetern groß sein. Im ersten Haus wird ein Gemeinschaftsraum gebaut, der für verschiedene Aktivitäten genutzt werden kann. Eine Gemeinschaftsheizung wird alle Gebäude mit Wärme versorgen.
 
Als Ausdruck der Würdigung des Sterbens an diesem Ort wird auf dem Grundstück ein Gebeinhaus entstehen, für das eine Künstlerin bereits einen Entwurf gestaltet hat.
 
Neben den Wohnhäusern ist der Bau eines neuen Zentrums für Lebensenergie / eines Heilhauses geplant. Sein zentraler Ort im Inneren wird ein großer stiller Raum sein, der vor allem für Meditationen genutzt wird. Daneben sollen Praxisräume für unterschiedliche Therapieformen und Gemeinschaftsbüros entstehen. Ein Stadtteil-Café als Begegnungsstätte kann einen Beitrag zum Zusammenleben im Kiez bieten. Wie schon im jetzigen Zentrum in der Weserstr. 175 in Berlin-Neukölln soll es Angebote und Aktivitäten geben, die Unterstützung bei Gesundung und Heilung ermöglichen. Dazu gehören die Begegnung von Jung und Alt, gemeinsame Feste, Rituale und die alltägliche Begleitung von Menschen in Krisen und Trauer.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Zentrum für Lebensenergie Berlin e.V.
Weserstr. 175
12045 Berlin
Telefon: 030 / 6130 8080

 

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