Tag der HEILHAUS-STIFTUNG URSA PAUL

am 11. September 2011

Unter dem Motto „Gemeinsam das Haus der Mitte bauen“ fand am
11. September der Tag der HEILHAUS-STIFTUNG URSA PAUL statt.
Rund 500 Gästen nutzen die Gelegenheit, die Arbeit der Stiftung bei Gesprächen und Informationen, bei Führungen durch das Heilhaus und die zugehörige Siedlung näher kennen zu lernen.

Feierliche Eröffnung
Zur Eröffnung des Tages, die in der Skulptur „Haus der Mitte“  stattfand, überbrachte Bürgermeister Kaiser herzliche Grüße vom Magistrat der Stadt Kassel und betonte die Bedeutung, die das Mehrgenerationenhaus Heilhaus für die Stadt Kassel habe.
 
Weitere Grußworte sprachen Prof. Dr. Bernd Wilken und Barbara Stolterfoht. Die ehemalige Staatsministerin brachte mit Blick auf die kontinuierliche Erweiterung des Heilhauses ihre Wertschätzung zum Ausdruck: Durch die visionäre Kraft Ursa Pauls und das große Engagement vieler Menschen sei ein Ort entstanden, an dem Mitgefühl und Mitmenschlichkeit gelebt würden.
Als Direktor der Neuropädiatrie betonte Prof Dr. Wilken, dass das geplante Mehrgenerationenhospiz eine große Lücke in der Versorgung der Region mit Hospizplätzen für schwerkranke Kinder schließe.
Stefanie Hirschfeld und Gerhard Paul, Vorstand der HEILHAUS-STIFTUNG URSA PAUL, stellten den Anwesenden das geplante Haus der Mitte vor und luden dazu ein, zu seinem Entstehen beizutragen. (Begrüßung von Gerhard Paul zum Download)
 
Einblicke in die Arbeit der Stiftung
Anschließend konnten die BesucherInnen einen genaueren Einblick in die verschiedenen Facetten der Stiftungsarbeit gewinnen: Angeboten wurden Vorträge zum Beispiel zur Arbeit des KinderHeilhauses und zur Begleitung sterbender Menschen. „Naturwissenschaft  trifft Spiritualität“ und „Mein Körper – eine Gemeinschaft“ boten weitere Möglichkeiten, sich inhaltlich zu vertiefen.
Die Ausstellung „Miteinander – füreinander – gemeinsam“ zeigte gemeinschaftlich umgesetzte Projekte der Stiftung, so z. B. das gemeinsame Anpflanzen, Pflegen und Ernten von Kartoffeln, die zugunsten des Hauses der Mitte verkauft werden. „1000 kg Kartoffeln für das Haus der Mitte“ war ein Motiv des Tages - aus den Früchten der Erde wurde die Mittagsmahlzeit zubereitet, ein Kunstwerk aus Kartoffeln war zu sehen und die Kartoffeln konnten für den guten Zweck käuflich erworben werden. Beim „Stiftungstag für Kinder und Jugendliche“ nutzten etwa 60 junge Menschen die zahlreichen kreativen Angebote zum Malen und Basteln.
 
Kultur im Haus der Mitte
Nach einer musikalischen Einstimmung lud Ursa Paul die Gäste zum Abschluss des Tages zu einer Meditation des Herzens ein, die – in Verbindung mit dem besonderen Datum dieses Tages - dem Mitgefühl und dem Frieden in der Welt gewidmet war.
Anschließend sprach sie über das Haus der Mitte und das geplante Mehrgenerationenhospiz. Christine Schütz und Verena von Hugo stellten die Symbolik vor, die der Architektur zugrunde liegt. Mit einem Lied, das von allen Gästen gemeinsam gesungen wurde und das das Haus der Mitte auf ganz eigene Weise beschreibt, klang der Stiftungstag aus: „Ohne Liebe gibt es keine Heilung für die Welt…“
 
Weitere fotografische Eindrücke vom Stiftungstag finden Sie hier.

pdf

- Begrüßung von Gerhard Paul

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