Das Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser
"Mehrgenerationenhäuser eröffnen Räume, die den Zusammenhalt der Generationen fördern", so beschreibt die Initiatorin, die ehemalige Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen, die Bedeutung des Aktionsprogramms Mehrgenerationenhäuser. Der Austausch und das Miteinander der verschiedenen Lebensalter soll damit gestärkt werden. Mehrgenerationenhäuser helfen, Kinder zu fördern, Familien zu beraten und bürgerschaftliches Engagement zu aktivieren. Sie geben älteren Menschen eine Aufgabe und bieten familiennahe und generationenübergreifende Dienstleistungen an. Im Rahmen des Aktionsprogramms werden bundesweit 500 Mehrgenerationenhäuser gefördert, eines in jedem Landkreis oder jeder kreisfreien Stadt. Dadurch sollen mehr Orte entstehen, an denen sich Menschen jeden Lebensalters begegnen und durch das Einbringen ihrer Fähigkeiten gegenseitig unterstützen. „Die Auszeichnung als Mehrgenerationenhaus ist eine wunderbare Anerkennung unserer jahrelangen Aufbauarbeit.“ sagt Gerhard Paul, Geschäftsführer des Heilhauses: „Der generationsübergreifende Gedanke wird bei uns auf vielfältige Weise gelebt. Spirituelle Paten - auch Wahlomas und –opas genannt - stehen beispielsweise bei den Geburten im Heilhaus als BegleiterInnen auf dem Weg ins Leben bereit, Ältere engagieren sich in der Kinderbetreuung, Jüngere helfen wiederum den älteren Menschen.“ 
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